Unsere Geschichte
Die Firma wurde 1972 von Paul Schofield gegründet. In Hunslet, Leeds, England, stellte sie Abdeckplanen her und übernahm auch Reparaturen. Bis 1991 wurde der Betrieb so wie bisher weitergeführt, bis dann der Umzug in die vergrößerten und renovierten Fabrikgebäude erfolgte, in der Umgebung bekannt als 'Angels Wing'. (So genannt, weil der Eingang zum Atrium von zwei großen vergoldeten, fliegenden Engeln bewacht wird.)
Durch die Entwicklung der Matadoor™-Reihe der Hi-speed Industrial Roller Doors für Fabriken, Kühllager, Lagerhallen und Verteilungszentren ist Union Industries heute im produzierenden Gewerbe führend geworden.
Mit unserm Angebot an CBRN COLPRO-Umweltschutzprodukten unterstützen wir viele Einrichtungen, z. B. Behörden, Stadt- und Gemeinderäte, Notfalldienste und Privatpersonen. Dazu gehören Systeme zur Einkapselung und Eingrenzung von Schadstoffen, zum Energiesparen, Entgiftungsanlagen und CBRN COLPRO Lösungen.
Unser Team für allgemeine Handelswaren bietet Einzelpersonen und Unternehmen weiterhin Beratung an in Bezug auf maßgeschneiderte Produkte für die Industrie aus Segeltuch und PVC, zu Tauen, Bindfäden, Zurrmitteln, Gurten, Netzen und Sicherheitsgurten sowie zu Flaggen und Banner.
Motto und Leitgedanke von Union Industries ist immer gewesen: 'Take the best that there is and improve it' (Nimm das Beste von dem, was da ist, und verbessere es)
Unsere Geschichte bis heute ...
Die Zeitachse von Union Industries: 70er Jahre - 80er Jahres - 90er Jahre - 2000 bis heute
Die 70er Jahre
Union Industries ist die Handelsmarke von Ralph Ellerker (1795) Ltd. Die Firma ist als Produktions- und Reparaturbetrieb von Abdeckplanen entstanden, die in einer kleinen Fabrik in Hunslet, Leeds, ihren Sitz hatte. Die 'Ellerkers' hatten seit 1795 auf den Bedarf der ländlichen Bevölkerung reagiert und waren als Hersteller von Schutzabdeckungen (Cover Maker), Sattler und als Händler für Taue und Bindfäden tätig. Sie hatten ihr Geschäft in einer Niederlassung aus dem frühen 17. Jahrhundert von Walmgate Bar in der Stadt York.
Im Jahre 1973 wurde 'Ellerkers' von der Familie Schofield erworben und wurde bis 1991 gemäß der alten Tradition weiter geführt. Dann wurden alle Aktivitäten in die gerade vergrößerten und renovierten Fabrikanlagen in Leeds verlagert, bekannt unter den Namen Lion Works, Dreadnought Works und 'Angels Wing' für das Verwaltungsgebäude.
Im Jahre 1973 kam Isobel Schofield mit Ihrem späteren Mann zusammen und sie übernahm die Führung von Ellerkers.
Hier musste sie nicht nur alles über Taue und Bindfäden, Sättel, Gurte, Abdeckplanen und Fahrzeugplanen lernen, die wesentlichen Handelsgüter von Ellerkers. Sie musste auch bei der Vielzahl an Produkten, die die Kunden seit Jahrhunderten gewohnt waren bei Ellerkers zu kaufen, neu Maß nehmen und sie neu entwerfen, damit sie in der Werkstatt von Union Industries in Leeds hergestellt werden konnten.
Sie wurde eine erstklassige Spleißerin von Tauen aus natürlichen Sisalhanffasern, Hanf, Manilahanf, Baumwolle und all den Kunstfasern von Polypropylen über Nylon bis zu Terylen, in Stärken von der Dicke eines Fingers bis zu der eines Arms. Feiner Flachs-Zwirn wurde bei Kaninchenfell-Täschchen verwoben und für Langnetze, die von Grundeigentümern und Wilddieben gleichermaßen gebraucht wurden.
Wenn die Produkte schon nicht merkwürdig genug waren, die Kunden waren es - Dukes, die sich mit Zigeunern um Stricke und Stücke rissen, urige Bauern beim Sammeln von Bailer-Twine (Bindfäden), die mit 'Rockers' rangelten, wenn diese gerade blecherne Rein Tips kauften, um ihr Leder zu dekorieren, und die 'old boys' von York, die Ellerkers Hinterzimmer als Treffpunkt ausgesucht hatten, um ihre Pfeife zu rauchen, den neuesten Klatsch und Tratsch zu verbreiten und über den Favoriten beim nächsten Rennen zu streiten.
In den folgenden 4 Jahren wurde Ellerkers immer stärker. Das Geschäft boomte. Die Schofields renovierten das uralte 3-geschossige Gebäude und restaurierten die Innenräume. Dabei bleib der Charme dieses Ortes mit dem unverwechselbaren Geruch von Leder, Seilen und Teer erhalten. In der Zwischenzeit expandierte auch das Abdeckplanen-Geschäft von Union Industries in Leeds. Dort wurde jetzt unbedingt jemand gebraucht, der oder die die Produktion managen konnte.
So verließ Isobel im Jahre 1977 Ellerkers und übergab die Führung des Betriebs den kompetenten Händen von Jilly Blakeway, dem neuen Manager. Sie selber machte sich daran, die Herstellungsprozesse für die Segeltuch-Fahrzeugplanen bei den Lion Works von Union Industries neu zu organisieren und zu straffen.
Lion Works war in jener Zeit ein ziemlich heruntergekommenes viktorianisches Gebäude, dessen Zustand auch innen dem entsprach, wie es damals für viele Fabrikgebäuden typisch war. Der allgemein schlechte Reparaturzustand lud nicht dazu ein, methodisch ausgeklügelte Produktionsverfahren einzuführen oder effizient zu arbeiten.
zurück nach oben
Die 80er Jahre
Während Isobel die Produktion organisierte, organisierte Paul neue Märkte. Bereits 1980 hat er erkannt er, dass Energiesparen sich nicht nur positiv auf den Reingewinn des Unternehmens auswirkt, sondern auch für die Umwelt gut ist.
Speziell für Lagerhäuser und Fabriken wurden eine Reihe von Trennsystemen in Form feuerhemmender lichtdurchlässiger Abschirmungen aus PVC (Fire Retardant Translucent PVC Static Screens) sowie mobiler Schutzvorhänge (Mobile Curtains) entwickelt. Diese dienten dazu, Hitze oder Kälte in den Bereichen zurückzuhalten, wo sie gebraucht wurden, und dadurch Energie zu sparen, Energie, die sonst durch den erforderlichen Temperaturausgleich verschwendet würde.
Bei Firmen, die sich auf die Wartung von Flugzeugen spezialisiert hatten, wurde 1981 die Kontrolle über giftige Partikel ein Thema, die bei Farbablösungen und Sprayverfahren freigesetzt wurden.
Eine Produktreihe bestehend aus mittels Zugdrähten manuell bedienter mobiler Schutzvorhänge aus speziell zusammengesetztem feuerhemmendem PVC wurde in die Produktreihe aufgenommen.
Bei Einsatz dieser Vorhänge zusammen mit einem speziell ausgelegten Luftfiltersystem wurde verhindert, dass giftige Stäube und Farbpartikel aus den Bereichen, wo an Farbablösungen und mit Sprayverfahren gearbeitet wurde, in die Bürobereiche und Wartungshallen eindringen konnten. 1983 machten in Amerika die Gesundheitsgefahren Schlagzeilen, die durch Asbest-Isolierungen entstanden, die vor allem in Krankenhäusern, öffentlichen Gebäuden, Bürohäusern und auch Privathäusern eingesetzt waren.
Union Industries entwarf das UNICUBE™ - eine im Wesentlichen 3-stufig arbeitende Entgiftungsanlage, die dazu eingesetzt wurde, die Arbeitenden und das allgemeine Publikum während der Beseitigung des Asbests aus diesen Gebäuden zu schützen. Das UNICUBE™ wurde patentiert und überall in den Vereinigten Staaten und in Großbritannien verkauft und schließlich auch weltweit in alle Industrieländer exportiert.
Das führte zur Konstruktion von speziellen und maßgeschneiderten Einkapselungs- und Eingrenzungssystemen für nukleare, biologische und chemische Anlagen.
Das Geschäft expandierte und jedes Jahr wurde weiteres Geld investiert. Das Firmengelände von Union Industries wurde durch den Kauf von zwei früheren Kirchengebäuden vergrößert, die zu den ursprünglichen Lion Works Fabrikanlagen dazukamen.
In dem einen, das in Dreadnought Works umbenannt wurde, ist heute das Engineering Department (Technische Abteilung) untergebracht, wo auch die Matadoor™-Reihe der Hi-speed Doors produziert wird. In dem anderen, das Angels' Wing genannt wird, befinden sich heute die Abteilungen für Verkauf, Verwaltung, Rechnungswesen, Entwicklung und Design, Illustration und Service.
Um dem immer dicker werdenden Auftragsbuch belegschaftsmäßig nachzukommen, mussten neue Leute eingestellt werden. Isobel startete ein Ausbildungsprogramm, um junge Schulabgänger für das Unternehmen zu gewinnen, damit sie dort lernen konnten.
Inzwischen wurden Arbeiten an den Gebäuden durchgeführt, um diese zu modernisieren und um die Produktionsbereiche besser zu organisieren und neu ausstatten zu können. Aus Schweden wurde die neueste, hochfrequent arbeitende Bahn-Schweiß-Anlage importiert, um damit die neuen PVC-beschichteten Gewebe zu verschweißen, die gerade begannen, das herkömmliche Cotton Duck Canvas (Baumwoll-Kanevas) zu ersetzen.
Heute steht das Werk auf gesunden Beinen, sowohl was die Betriebsführung betrifft als auch bezüglich der Effizienz. Die Herstellung der kundenspezifisch konzipierten Produkte, auf die sich Union Industries spezialisiert hat, erfüllt die höchsten Qualitätsstandards.
zurück nach oben
Die 90er Jahre
Im Jahre 1990 entwarf Union Industries das AUTOSTACK™-System und ließ es patentieren. Das ist eine elektrisch betriebene, von oben absenkbare Abschirmung der Brandschutzklasse O. Flächensparend zu installieren kann dadurch der in Gebäuden verfügbare Raum besonders ökonomisch genutzt werden.
1991 wurde Union Industries mit der Entwicklung der Matadoor™-Reihe der Hi-speed Industrial Roller Doors zu einer Konstruktionsfirma.
Automatisch reagierende, schnell sich öffnende und schließende Türen für Lagerhäuser, Verladerampen und Fabriken waren für eine Reihe von Jahren die nachgefragten Produkte.
Bei Union Industries wurde man sich bewusst über die energiesparenden Vorteile dieser Systeme. Das kannte man schon von den Kunden, die bereits die Rückhaltesysteme für Hitze und Kälte von Union Industries in Gebrauch hatten.
Unsere Kunden beklagten sich aber darüber, dass diese Hochgeschwindigkeits-Türen oft durch zu schnell fahrende Gabelstapler getroffen und beschädigt oder zerstört wurden, was zu hohen Reparaturkosten und langen Ausfallzeiten führte. Union Industries erkannte, dass sie als Gewinner dastehen würden, wenn es gelänge, Türen zu liefern, die Beschädigungen widerstehen, so dass Reparaturkosten und Ausfallzeiten kein Thema mehr wären.
zurück nach oben
2000 bis heute
Zusammen mit dem Entwicklungsteam von Union Industries arbeiteten Paul & Isobel Schofield an einer Reihe von CBRN COLPRO-Umweltschutzprodukten für große Organisationen und Institutionen wie Behörden, Stadt- und Gemeinderäte, Notfalldienste und Privatpersonen.
Im Jahre 2002 fand die Markteinführung der völlig neuartigen Eiger Door™ statt, eine Tür speziell für die Tiefkühlbranche. Diese beachtenswerte Türkonstruktion verhindert nicht nur die Bildung von Eis und Rauhreif am Türrahmen und in der Türöffnung - ein Problem, das bei allen herkömmlichen Türen für diesen Bereich auftritt - die Tür öffnet und schließt auch automatisch sehr schnell und bietet zudem den Vorteil des integrierten 'Crash-out' und 'Auto-reset' Features, eine Einrichtung, durch die Beschädigungen der Tür, Ausfallzeiten und hohe Reparaturkosten Vergangenheit sind.
Dieser Tür begegnete man zunächst mit Skepsis, was verständlich ist. Jetzt ist sie aber genügend erprobt, hat sich bewährt und es hat sich erwiesen, dass die Tür, wie von Union Industries vorhergesagt, alle zuvor formulierten Ansprüche erfüllt, was mit begeistertem Beifall aufgenommen worden ist.
Mehr zu Hi-Speed Doors.
zurück nach oben |